Nasschemische Elektrolyt- und Prozessentwicklung sowie Charakterisierung von Iridium- und Iridiumlegierungsschichten für Kontaktanwendungen

Ausführende Stelle

  • Hochschule Mittweida - Fakultät Ingenieurwissenschaften - Fachgruppe Fertigungs- und Werkstofftechnik

Laufzeit

01.07.2015-30.06.2017

Projektinhalt

Die Bearbeitung dieses AiF geförderten Themas erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Edelmetalle und Metallchemie FEM in Schwäbisch Gmünd. Ziel ist die Entwicklung von Iridium- und Iridiumlegierungselektrolyten zur Beschichtung von elektrischen Steck- und Schleifkontakten.

Für die Verbesserung der Verschleißeigenschaften von Steck- und Schleifkontakten ist die Elektroindustrie in hohem Maße an Alternativen zur kostenintensiven Verwendung von Hartgoldschichten interessiert. Iridium ist besonders aufgrund seiner sehr hohen Härte und guten Leitfähigkeit eine mögliche Option. Im Rahmen des Projektes werden Iridiumelektrolyte auf der Basis von wässrigen Systemen untersucht. Im Fokus der Untersuchungen steht der Einfluss verschiedener Additive auf die Abscheiderate und die Schichteigenschaften, sowie die Möglichkeit gezielt Legierungsmetalle in eine Iridiummatrix einzubauen und damit optimale Schichteigenschaften für Kontaktanwendungen zu erzielen.