Mechatronik - Bachelor of Engineering

Fakultät Ingenieurwissenschaften
Studiengang Mechatronik
Abschluss Bachelor
Abschlussgrad Bachelor of Engineering
Beginn WS
Regelstudienzeit 6 Semester
Anschlussqualifikation Mechatronik (Dipl.-Ing. (FH))
Mechatronik (M.Eng.)
Kategorie Technik
Studienrichtungen Automatisierung
Automobil
Studienform Vollzeitstudium
Zulassungsbeschränkung Nein
Studiengebühren Nein
Credits 180
Akkreditiert Ja  / Urkunde
Bewerbungs-Portal Onlinebewerbung für zulassungsfreie Studiengänge

Wer sollte Mechatronik studieren?

Für technisch interessierte, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und die ein maschinenbauliches System (etwa eine Werkzeugmaschine) vom Antrieb über die Mechanik, die Steuerung/Regelung und die Signalverarbeitung konzeptionieren, berechnen und entwerfen können wollen, für die ist Mechatronik das Richtige. Sie können im Verlauf des Studiums selbst entscheiden, ob Sie sich verstärkt in Richtung Automatisierung (Robotik, Getriebetechnik, Simulation) oder eher in Richtung Automobil (Energiespeicher, Automobilkonstruktion) neues Wissen aneignen wollen. Die erworbenen Fähigkeiten können dann noch während des Studiums bei unserem Formula Student Team (www.tm-motorsport.net) erprobt werden.

Warum braucht man Mechatronik?

Die zunehmende Durchdringung maschinenbaulicher Produkte mit Elementen der Elektronik und der Informatik führte zur Entwicklung und Herausbildung einer neuen, interdisziplinären Ingenieurwissenschaft, die als „Mechatronik“ bezeichnet wird und deren Ziel darin besteht die Funktionalität technischer Systeme durch Verknüpfung der drei klassischen Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik und Informatik zu verbessern. Entscheidend für die Entwicklung mechatronischer Systeme ist die Betrachtung des Gesamtsystems auf der Grundlage eines neuen Denkansatzes, bei dem die einzelnen Komponenten (Mechanik, Elektronik, Informatik) nicht getrennt, sondern als eine räumlich und funktionell integrierte Einheit betrachtet werden.

Begriffliche Herkunft/Bedeutung?

Ein mechatronisches System besteht grundsätzlich aus einem (in der Regel) mechanischen Grundsystem, Prozessoren, Sensoren und Aktoren. Die Sensoren haben die Aufgabe, Veränderungen am Grundsystem oder der Umgebung festzustellen und entsprechende Signale an die Prozessoren zu leiten. Diese werten die Signale nach bestimmten Regeln (z.B. durch einen in einer Software hinterlegten Algorithmus) aus und erzeugen Stellgrößen, die Zustandsänderungen an den Aktoren veranlassen, wodurch das Verhalten des Grundsystems beeinflusst werden kann.

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Berufsfelder

Aufgrund der fachbereichsübergreifenden interdisziplinären Ausbildung und der sich daraus ergebenden speziellen Kenntnisse auf den Gebieten des Maschinenbaus, der Informationstechnik / Elektrotechnik und der Informatik bietet sich den Absolventen der Studienganges Mechatronik-Engineering ein breites Einsatzfeld z.B. in

  • Industrieunternehmen,
  • Ingenieurbüros,
  • Forschungseinrichtungen,
  • Technischen Überwachungsvereinen,
  • Berufsgenossenschaften,
  • im öffentlichen Dienst oder in freiberuflicher Tätigkeit 

als

  • Entwicklungsingenieur (elektrische und mechanische Konzeption und Konstruktion, Berechnung und Simulation)
  • Ingenieur in Service, Vertrieb, Wartung.

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Studienziel

Das Ziel der Ausbildung ist ein anwendungsorientierter Bachelor Mechatronik, der die vielfältigen Aufgaben auf den Gebieten der Entwicklung, der Simulation, der Optimierung und des Einsatzes mechatronischer Systeme zu lösen vermag. Dies geht mit der Entwicklung von Fähigkeiten zur ganzheitlichen Betrachtungsweise mechatronischer Systeme auf der Grundlage der drei Komponenten Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik und Informatik einher. Durch die Ausbildung wird er außerdem befähigt, wirtschaftliche, ökologische und qualitätssichernde Aspekte in seine Tätigkeit einzubeziehen.

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Studienaufbau

In den ersten beiden Semestern werden die typischen Grundlagenfächer wie Mathematik, Physik, Technische Mechanik, Konstruktion, Werkstofftechnik, Elektrotechnik, Elektronik und Informatik vermittelt. Die Lehrgebiete in den folgenden Semestern wie z.B. Maschinenelemente, Signal- und Systemtheorie, CAD, CAD Mechatronik, Getriebetechnik, Industrielle Steuerungen, Robotik, Maschinendynamik, Elektronik I und II vermitteln die notwendigen Fachkenntnisse, wobei vor allem die in den ersten beiden Semestern erworbenen mathematisch-physikalischen Kenntnisse genutzt und anwendungsorientiert ausgebaut werden. Darüber hinaus haben die Studierenden die Möglichkeit, die Vertiefung zu wählen und entsprechend ihren Neigungen Fähigkeiten zu erwerben. In Belegarbeiten werden praxisrelevante Themen bearbeitet. Das Praxisprojekt und die Bachelorarbeit werden in der Industrie durchgeführt.

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Organisation des Studiums

Die Organisationseinheit für jeden Studiengang ist seine Seminargruppe. In den Vorlesungen werden die Seminargruppen zusammengefasst, während Seminare in Seminargruppenstärke stattfinden. Praktika und Laborübungen werden in allen Fachdisziplinen je nach Aufgabenstellung in kleineren Gruppen durchgeführt. Damit ist sichergestellt, dass jeder Studierende bei der Bearbeitung der Laboraufgaben selbst aktiv werden kann. Es besteht ein enger Kontakt  zwischen Lehrenden und Studierenden. Die Vorlesungen, Seminare und Praktika sind in den einzelnen Modulbeschreibungen zu finden. Jedes Modul beinhaltet 5 Credits und wird am Ende eines Semesters mit einer Modulprüfung abgeschlossen.

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Zulassungsvoraussetzungen

Das Studium im Studiengang Mechatronik an der Hochschule Mittweida kann aufnehmen wer: 

  • die allgemeine Hochschulreife
  • die fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung)
  • die Fachhochschulreife
  • die Meisterprüfung bzw. einen Technikerabschluss

verfügt. Daneben bestehen weitere Möglichkeiten, Zugang zu einem Hochschulstudium zu erhalten. Diese sind auf der Seite Studieren ohne Abitur dargestellt.

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Bewerbung

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