Dual - ausbildungsintegrierendes Studium Mechatronik mit Bildungs-Werkstatt gGmbH Chemnitz

Fakultät Ingenieurwissenschaften
Studiengang Mechatronik - dual / ausbildungsintegrierend
Abschluss Bachelor
Abschlussgrad Facharbeiter für Mechatronik (IHK) und Bachelor of Engineering
Beginn WS
Regelstudienzeit 9 Semester
Anschlussqualifikation Mechatronik (Dipl.-Ing. (FH))
Mechatronik (M.Eng.)
Kategorie Technik
Studienrichtungen Automobil
Automatisierung
Studienform Vollzeitstudium
Duales Studium
Beschreibung mit Bildungs-Werkstatt gGmbH Chemnitz
Zulassungsbeschränkung Nein
Studiengebühren Nein
Credits 180
Akkreditiert Ja
Bewerbungs-Portal Onlinebewerbung für zulassungsfreie Studiengänge

Die zunehmende Durchdringung technischer Produkte mit Elementen der Elektronik und der Informatik führte zur Entwicklung und Herausbildung einer neuen, interdisziplinären Ingenieurwissenschaft „Mechatronik“.

  • Mechatronik verknüpft die drei klassichen Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik / Elektronik und Informatik.
  • Ziel ist die Erhöhung der Funktionalität technischer Systeme (mechanisches Grundsystem mit Prozessoren, Sensoren und Aktoren).
  • Voraussetzungen dazu sind neue Denkansätze und ganzheitliche, räumliche und funktionelle Betrachtungsweisen. 

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Berufsfelder

Aufgrund der interdisziplinären Ausbildung und der sich daraus ergebenden speziellen Kenntnisse auf den Gebiten des Maschinenbaus, der Informationstechnik / Elektrotechnik und der Informatik bietet sich den Absolventen der Studienganges Mechatronik ein breites Einsatzfeld z.B. in

  • Industrieunternehmen der Metall- und Elektroindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus sowie des Automobilbaus,
  • Ingenieurbüros, Forschungseinrichtungen, Technischen Überwachungsvereinen, Berufsgenossenschaften, im öffentlichen Dienst oder in freiberuflicher Tätigkeit.

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Studienziel

Das Ziel der Ausbildung ist ein anwendungsorientierter Bachelor Mechatronik, der die vielfältigen Aufgaben auf den Gebieten der Entwicklung, der Simulation, der Optimierung und des Einsatzes mechatronischer Systeme zu lösen vermag. Dabei steht die Entwicklung von Fähigkeiten zur ganzheitlichen Betrachtungsweise mechatronischer Systeme im Mittelpunkt. Der Student wird außerdem befähigt, wirtschaftliche, ökologische und qualitätssichernde Aspekte in seine Tätigkeit einzubeziehen.

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Studienaufbau

Der Studiengang gliedert sich in 9 Ausbildungshalbjahre (Semester). Die Vermittlung der Studieninhalte, der berufstheoretischen Kenntnisse und der berufspraktischen Fertigkeiten erfolgt modularisiert an den Lernorten Hochschule, Unternehmen, Bildungsträger (BWC) und unter Nutzung von E-Learning. Durch enge Verzahnung von theoretischen und praktischen Ausbildungsblöcken werden gezielt Synergien bei der Durchdringung des Fachgebietes erreicht, die eine zeitliche Verkürzung der Wissensvermittlung durch Nutzung von Äquivalenzen zwischen Ausbildungsinhalten der beruflichen Bildung und des Hochschulstudiums ermöglichen. In den ersten beiden Semestern werden, begleitet von praktischen Ausbildungsphasen in den Unternehmen, an der Hochschule die typischen Grundlagenfächer eines Ingenieur­studiums vermittelt. Das 3. und 4. Semester dient der beruflichen Grundausbildung im Unternehmen und bei der Bildungs-Werkstatt Chemnitz (BWC). Ergänzt durch Zusatzmodule zur Erlangung von Schlüsselqualifikationen und einen Auslandsaufenthalt schließt dieser Ausbildungsabschnitt mit der IHK-Zwischenprüfung ab. Im 5. Semester wird die theoretische Ausbildung an der Hochschule durch die Vermittlung betriebswirtschaftlicher und fachspezifischer Grundlagenmodule weitergeführt. Das 6. Semester beinhaltet die Fortführungen der beruflichen Fachbildung (Unternehmen und BWC) unter Einbeziehung weiterer Zusatzqualifikationen/Auslandsaufenthalt. Es schließt mit der IHK-Prüfung zum Facharbeiter für Mechatronik ab. Das 7. und 8. Semester dienen der Fortsetzung der fach­spezifischen Grundausbildung auf akademischem Niveau, verbunden mit einer gezielten Vertiefung zu ausgewählten Fachprofilen. Dabei werden vor allem die in den vorgelagerten Semestern erworbenen mathematisch-physikalischen Kompe­tenzen sowie die in der beruflichen Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten genutzt und anwendungsorientiert ausgebaut. Die Studienperiode im Unternehmen umfasst im 9. Semester die Bearbeitung eines betrieblichen Praxisprojekts und die Anfertigung der Bachelorarbeit. Die Aufgabenstellung wird vom Unternehmen in Absprache mit der Hochschule vergeben. Dabei erfolgt die fachliche Betreuung durch die Hochschule.

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Ausbildung

Die Ausbildungseinheit für jeden Studiengang  ist die Seminargruppe. Für  Studierende im kooperativen Studiengang wird eine Seminargruppe gebildet. Nur in den Vorlesungen werden die Seminargruppen zusammengefasst, während Seminare in Seminargruppenstärke stattfinden. Praktika und Laborübungen werden in allen Fachdisziplinen je nach Aufgabenstellung und Platzkapazität in kleinen Gruppen durchgeführt. Damit ist sichergestellt, dass jeder Studierende bei der Bearbeitung der Laboraufgaben selbst aktiv werden kann. Es besteht ein enger Kontakt  zwischen Lehrenden und Studierenden. Die Vorlesungen, Seminare und Praktika sind in den einzelnen Modulen zu finden. Jedes Modul beinhaltet 5 Credits und wird am Ende eines Semesters mit einer Modulprüfung abgeschlossen.

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Zulassungsvoraussetzungen

Das Studium im kooperativen Studiengang Mechatronik an der Hochschule Mittweida kann aufnehmen wer: 

  • die allgemeine Hochschulreife
  • die fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung)
  • die Fachhochschulreife 

verfügt. Daneben bestehen weitere Möglichkeiten, Zugang zu einem Hochschulstudium zu erhalten. Diese sind auf der Seite Studieren ohne Abitur dargestellt.

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Bewerbung

Die Bewerbung ist an die Bildungs-Werkstatt Chemnitz zu richten. Diese vermittelt den Kontakt zu den Ausbildungsunternehmen. Nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages erfolgt die Einschreibung für das kooperative Studium an der Hochschule Mittweida.