Architectural Acoustics

Vorlesung

Studenten messen die Nachhallzeit im neuen Medienzentrum

Im ersten Teil der Vorlesung werden die Grundlagen der Bauakustik diskutiert. Dabei sollen hauptsächlich die Definitionen und Normen der Bauakustik sowie die schalltechnische Planung der Luft- und Trittschalldämmung in Gebäuden behandelt werden. Im Detail wird beispielweise auf die Auslegung ein- und mehrschaliger Bauwerksteile, z.B. Wand-, Decken- und Fußbodenkonstruktionen, Türen und Fensterschalldämmung eingegangen. Hierzu sollen die Anforderungen und Berechnungsverfahren nach DIN 4109 und DIN EN 12354 vorgestellt und angewendet werden.

Im zweiten Teil der Vorlesung werden die Grundlagen der Raumakustik behandelt. Dazu zählen Themengebiete wie z.B.: Schallabsorber (Aufbau von Resonatoren, Porösen Absorbern …), Schallreflektoren, Statistische Raumakustik, Geometrische Raumakustik, die Beurteilung von Räumen, Musikinstrumente (Frequenzbereich, Schallleistung, Richtwirkung), Messtechnik der Raumakustik, Opern-, Konzert-, und Theaterhäuser der Welt, Raumakustischer Entwurf („Statistische“ und „Numerische“ Modelle in der Anwendung, Anordnung von Musikinstrumenten) sowie die Anforderungen an Unterrichts- und Arbeitsräume.

Bericht Modellmesstechnik am Modell der Philharmonie Dresden

Bericht: Modellmesstechnik im Maßstab 1:20, Konzertsaal des Dresdner Kulturpalastes, Herr E. Merlo

Im Rahmen der Vorlesung erlernen die Studenten die raumakustische Planung unter Einsatz der Modellmesstechnik am Modell der Dresden Philharmomie (Maßstab 1:20).

Raumakustik

Studenten messen die Nachhallzeit in einer Kirche

Sowohl in Aufführungsräumen, wie Theater- und Opernhäuser, als auch in Arbeitsräumen, wie Großraumbüros, Werkstätten und Unterrichtsräumen, kann durch gezielte raumakustische Auslegung ein erheblich besseres Wohlbefinden des Menschen erzielt werden. Zum Teil existieren hierzu Normen und Empfehlungen. In der Vorlesung soll den Studierenden zu diesem Regelwerk ein Überblick verschafft werden. Die Studierenden erlernen darüber hinaus die schalltechnische Auslegung von Räumen auf der Basis ingenieurmäßiger Berechnungsverfahren. Hierzu werden insbesondere die Strategien des raumakustischen Entwurfs anhand praktischer Beispiele vermittelt.

  • Subjektive Empfindungsgrößen und zugehörige objektive Parameter für Sprachdarbietungen
  • Subjektive Empfindungsgrößen und zugehörige objektive Parameter für Musikdarbietungen
  • Raumakustische Computersimulation mit EASE

Bauakustik

BASTIAN (R): Berechnungssoftware nach EN 12354

Im Lehrgebiet Bauakustik werden die Studierenden in Teilgebiete, wie Schallschutz im Städtebau, Luft- und Körperschallausbreitung in Gebäuden, Schalldämmung und Schallabsorption von Bauwerksteilen und von Baustoffen eingeführt und erwerben Grundkenntnisse der bauakustischen Planung, Projektierung und Berechnung auf der Basis entsprechender DIN-Normen. Mit Hilfe einer kommerziellen Berechnungssoftware werden verschiedene Bauwerke schalltechnisch ausgelegt.

  • Schallfelder in Räumen
  • Luftschall
  • Trittschall
  • Anforderungen nach DIN 4109
  • Wände (biegeweich, biegesteif) und Fenster
  • Mehrschalige Wände (Gipskartonständerwand) und Fenster, Türen und Decken
  • Schallschutznachweis (Berechnung nach DIN 4109 und DIN EN 12354)
  • Berechnung mit BASTIAN